Stellungnahme der FWG zur Einführung des Klimaschutzkonzeptes (KSK)

Stellungnahme der FWG im Ausschuss für Umwelt, Energie und Landschaft am 30.08.2021



Die FWG Wadersloh steht seit mehr als 30 Jahren nicht nur für eine Politik frei von übergeordneten Programmen, sondern insbesondere für Natur- und Umweltschutz. Das symbolisieren nicht zuletzt der Baum und der Igel in unserem Logo. Umso mehr freut es uns, dass nun endlich in der Gemeinde ein Klimaschutzkonzept etabliert werden soll. Es wird weitreichende Folgen für künftige Entscheidungen haben und hoffentlich mindestens so erfolgreich sein, wie es für die Erreichung der Ziele notwendig ist. All das wird es nicht zum Nulltarif geben und es erfordert sicherlich auch weitere Personalstellen in der Verwaltung.  


Viele Punkte aus unseren Wahlprogrammen der letzten Jahre findet man im KSK wieder, ergänzt um weitere Projekte die in die gleiche Richtung weisen, nämlich den Klimawandel wenn nicht aufzuhalten, dann zumindest zu verlangsamen. 


So haben wir uns immer schon für erneuerbare Energien eingesetzt - sei es als Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Dächern oder auch als Windrad an der Kläranlage. Auch den ÖPNV haben wir schon lange mit im Fokus und erhoffen uns durch das KSK auch hier eine Verbesserung für unsere Gemeinde.


Wir freuen uns, dass jetzt mit dem KSK auch ein Controlling eingeführt werden soll und die Bürger der Gemeinde sehen können, wie die Projekte zum Klimaschutz beitragen. 

Mit unserem Antrag zum Ausruf des Klimanotstandes hatten wir diese Forderung in ähnlicher Form gemeinsam mit der SPD Fraktion beantragt, was aber kategorisch von der Mehrheitsfraktion abgelehnt wurde. Nun also auf diesem Wege.  


Dass der Kurs der FWG richtig ist und gewollt wird, zeigt auch das Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger beim NKN. Wir hoffen, dass Sie alle so engagiert weiter an Ihren Projekten arbeiten und damit das KSK unterstützen.


Im Übrigen war auch die Stelle der Klimamanagerin nicht die Idee der Mehrheitsfraktion, sondern das kam aus den Reihen von SPD und FWG. 


Wir danken insbesondere Frau Göke für die viele Arbeit, die sie in das Konzept investiert hat. Ihre Stelle ist nicht zuletzt von der Zustimmung des Rates zum KSK abhängig - aber dann verliert unsere Heimatgemeinde nicht nur sie, sondern vor allem eine Perspektive für die Zukunft.


Aus vorgenannten Gründen werden wir als FWG die Einführung des KSK befürworten und weiterhin unterstützen.