Antrag auf Erstellung eines Radwegekonzeptes (2)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrte Ratsmitglieder,


In den letzten Monaten sind unterschiedliche Anträge von der SPD, ZIN 19 und privat Personen eingegangen, welche jeweils Forderungen für geeignete Radwegeverbindungen verlangen. Ebenso befasst sich auch eine Untergruppe des NKN mit den Radwegen in der Gemeinde. 

Aus Sicht der FWG gibt es zwei verschiede Ansätze der Radwegeentwicklung:

Zum einen gibt es die sogenannten Sonntagsausflügler und Freizeitradler. Diese möchten einfach entspannt in der Natur auf gesicherten Wegen Radfahren, gerne auch in Gemeinschaft. 

Zum anderen gibt es den Radfahrer der sein Fahrrad als normales Verkehrsmittel nutzt um schnellstmöglich von A nach B zu kommen.

Für die erste Variante könnten Wirtschaftswege als Fahrradstraßen genutzt werden auf denen durch ein Schild zur Vorsicht hingewiesen wird, dass hier das Rad und auch der Fußgänger Vorrang haben, hier gilt ein Tempolimit von 30 km/h. So gesehen in Batenhorst im Kreis Gütersloh (Siehe Fotos). 

Für die zweite Variante werden Radwege an allen Hauptverkehrsstraßen benötigt. So sollten direkte Radwegeverbindungen zwischen den einzelnen Ortschaften und zu den Nachbarkommunen geschaffen werden.

Um hier vorausschauend und mit dem nötigen Weitblick entscheiden zu können beantragen wir die Gemeinde damit zu beauftragen, ein komplettes Radwegekonzept zu erstellen und diesbezüglich die Kosten zu prüfen. Vorhandene Radwege, Feldwege, Pättchen und Radwegerouten sollten berücksichtigt werden. Ebenso sollen die Ergebnisse der Arbeitsgruppe des NKN mit einbezogen werden.
Außerdem soll die Gemeindeverwaltung prüfen, was es für Fördermöglichkeiten gibt. 

Uns ist bewusst, dass wir nicht alles gleichzeitig realisieren können. Um jedoch sinnvoll und langfristig zum Ziel zu gelangen, brauchen wir einen Fahrplan.


Mit freundlichen Grüßen

FWG Fraktion Wadersloh  


Andrea Goß